Presse

Südkurier - Ohne erkennbare Mängel!

Veröffentlicht am 14.05.2017

(...) zusammen brachten sie mit viel Schlagfertigkeit und Spontanität die Stimmung in kürzester Zeit zum Überschäumen. (...) Dabei ging es nie unter die Gürtellinie. Den beiden gelang es vielmehr sowohl Tempo als auch Niveau für über zwei Stunden zu halten. (...) Bei den Improvisationsstücken liefen die perfekt aufeinander eingespielten Künstler schließlich zur Höchstform auf.

Wiesbadener Tagblatt - SiDEKiCK

Veröffentlicht am 06.05.2017

Ein Kieler, ein Kölner und die Fußstapfen von Harald Schmidt. Die bunt gemischten Bälle fliegen munter hin und her: zunächst durch allerhand Aktuelles aus dem Populisten-Weltgeschehen, zielstrebig hinein ins verminte Gelände der political correctness. Und am Ende wird, so viel Muße muss sein, nochmal gesungen – gegen Betonköpfe jedweder Couleur. Applaus dafür.

Badische Neueste Nachrichten - SiDEKiCK

Veröffentlicht am 06.04.2017

Gehobenes Late Night Kabarett boten Helge Thun und sein "Side Kick" Jakob Nacken, wobei letzterer mehr war, nämlich ein gleichberechtigter Bühnenakteur, der sich vor allen Dingen musikalisch bestens in Szene zu setzen wusste. Side Kick nennt sich auch das Duo und das harmonierte auf der Bühne bestens.

Badisches Tagblatt - SiDEKiCK

Veröffentlicht am 06.04.2017

Ein so gelungener Schlagabtausch funktioniert nur bei einem bestens eingespielten Tandem. Wenn sich der Sidekick und der Frontmann zudem als Impro-Tausendsassas entpuppen, wird er zum reinen Publikumsvergnügen. (...) Mühelos und leichthändig fliegen die Bälle im sprachverspielten Pingpong hin und her. Dann geben sie Gas mit Schmetterbällen zur aktuellen Weltlage.

Schwäbisches Tagblatt - SiDEKiCK

Veröffentlicht am 01.04.2017

Ein Feuerwerk an Gags! Der eine hatte seinen Lacher bringenden Satz noch nicht beendet, da übertraf ihn der andere bereits wieder mit dem nächsten Angriff auf die Zwerchfelle der Zuschauer. (...) Großartig war die Rubrik „Neues aus der Wissenschaft“, als die zwei abwechselnd echte Meldungen verlasen, die absurd klangen. Daraus produzierten Thun und Nacken Gags am laufenden Band. Hysterisches Gelächter des Publikums. (...) Was wie eine spontane Zugabe wirkte (und wohl auch war!), geriet zum Meisterstück. Große Unterhaltungskunst!

Schwäbische Zeitung - Ohne erkennbare Mängel!

Veröffentlicht am 01.04.2017

Die beiden verstehen ihr Handwerk perfekt. Ihr unschlagbar komisches Singen, Spielen und Improvisieren bewegt sich auf höchstem Niveau. Sie durften erst nach mehreren Zugaben von der Bühne.

Schwarzwälder Bote - Ohne erkennbare Mängel!

Veröffentlicht am 16.03.2017

Helge Thun und Udo Zepezauer in wenigen Worten zu beschreiben, ist unmöglich. Zwei Stunden lang Menschen zum Lachen zu verhelfen, ist eine schier unvorstellbare Kunst. Den beiden ist es eindrucksvoll gelungen. (...) Das Programm hielt, was der Titel versprach: "Ohne erkennbare Mängel".

Nürtinger Zeitung - Unbekannt aus Funk und Fernsehen!

Veröffentlicht am 28.11.2016

Helge Thun entlockte dem Publikum wahre Lachsalven. (...) Trotz unverkennbarer Albernheit blieb der Sprachkünstler mit frappierender Wortakrobatik und geistreicher Blödelei literarisch anspruchsvoll. Thun verzauberte das Publikum nicht nur mit der Fingerfertigkeit eines versierten Zauberkünstlers, er jonglierte mit Worten, dichtete klassische Stücke aus der Literatur ratzfatz um und sorgte durch seine unverfrorene Frechheit für permanentes Gegacker im Saal.

Neue Presse - Ohne erkennbare Mängel!

Veröffentlicht am 27.11.2016

Helge und das Udo glänzen im Aegi Theater. (...) Witze, die den Humor des Publikums treffen und die Stimmung halten. Witze, die auch mal an der Gürtellinie kratzen - sie aber nie unterschreiten. (...) Die beiden schaffen es, dass Schüttelreime, Sprechgesang, Improvisation und sogar Liebeslieder mit Navi-Stimme eines gemeinsam haben: intelligente Wortakrobatik.

Badisches Tagblatt - Ohne erkennbare Mängel!

Veröffentlicht am 27.11.2016

Es ist nicht einfach, Worte zu finden, nach zwei Stunden "Helge und das Udo". Worte sind das Herz ihres Programms. Sie schütteln sie, reimen sie, singen sie, lallen sie, sprechen sie in verschiedenen Färbungen (französisch, russisch, schwäbisch, nordisch) und werfen Buchstaben durcheinander, um neue Worte zu finden. (...) Comedy muss nicht zotig und flach sein. Comedy geht auch mit Niveau. Das stellen Helge und 'das Udo' unter Beweis.

Badische Neueste Nachrichten - Ohne erkennbare Mängel!

Veröffentlicht am 26.11.2016

Sie bekamen zwei bestens aufeinander eingespielte Künstler zu sehen. (...) Stark sind die Tübinger bei ihren Improvisationssketchen mit Beteiligung der Besucher. (...) Potenzial zum Kultcharakter hat auch der Nachruf auf ein verstorbenes Mitglied des schwäbischen Heimatdichtervereins oder die verkopfte "Schwurbelei" von Musikkritiker und Pianist über die richtige Akzentuierung eines Trauermarsches.

Südkurier - Ohne erkennbare Mängel!

Veröffentlicht am 19.11.2016

Das war alles andere als Klamauk und weit entfernt von Comedy, sondern geistreiche, ironische und gut gespielte Parodie.

Badische Zeitung - Ohne erkennbare Mängel!

Veröffentlicht am 19.11.2016

Was für ein schräges Paar! Der eine ist der lustige Schwabe, klein, glatzköpfig und auf die komischen Nummern abonniert, der andere ist ein ellenlanger Kerl aus dem hohen Norden, smart und süffisant-ironisch. Aus diesen konträren Bühnencharakteren schöpfen der Kieler Helge Thun und sein schwäbischer Partner Udo Zepezauer beträchtliches Humorpotenzial.

Allgemeine Zeitung/Rhein Main Presse - Ohne erkennbare Mängel

Veröffentlicht am 10.11.2016

Obwohl ihre Sketche und Wortklaubereien mit Sicherheit bis ins Kleinste akribisch einstudiert sind, wirkte jeder Satz, jede Geste, die gesamte Mimik so spontan, als wäre der Gag Helge und Udo gerade erst eingefallen und sie müssten selbst erst einmal herzhaft drüber lachen.

Eine gute Portion Selbstironie zeichnet das Duo aus, gepaart mit Schauspieltalent und der Fähigkeit, in atemberaubendem Tempo den Zuschauern einen gelungenen Mix aus Slapstick, Wortverballhornungen und gereimten Witzen zu präsentieren.

Schwäbische Zeitung - Ohne erkennbare Mängel

Veröffentlicht am 09.11.2016

Sie sorgen eingespielt, mit großer Lust, professionell und doch nicht abgeklärt für zwei Stunden beste Unterhaltung (...) geistreich und begeisternd (...) spielten sich mit Witz, Schlagfertigkeit und Spontaneität perfekt den Ball zu und lösten damit ihr Versprechen und auch die lehrerhafte Beurteilung ein: „Ohne erkennbare Mängel!“ Helge und Udo: Setzen - Eins!

ARD - Publikumspreis der Wühlmäuse

Veröffentlicht am 06.11.2016

Improvisationscomedy auf höchstem Niveau für Körper und Geist. Yoga war gestern - Helge & das Udo sind heute. Und morgen.

Schwarzwälder Bote - Ohne erkennbare Mängel

Veröffentlicht am 11.10.2016

Das Programm machte seinem Namen alle Ehre. Weder politisch noch unter der Gürtellinie, war die Show mehr als unterhaltsam und wahnsinnig komisch. (...)Das Duo war sensationell gut, brachte die Alte Seminarturnhalle zum Kochen durch Gesang, Theaterspiel und einer Improvisationskunst auf allerhöchstem Niveau. (...) Das Publikum wird vom Lachen mitgerissen.

Südkurier - Ohne erkennbare Mängel

Veröffentlicht am 22.04.2015

Mangelhaft ist bei dieser Verbindung aus Nord- und Süddeutschland rein gar nichts.(...) Die beiden Vollblutschauspieler flirten und charmieren, schwelgen und rappen, scherzen und drohen. Vor allem fabulieren sie frisch und frei und hintersinnig. Sie verdrehen Buchstaben, den Sinn, und den Zuschauern den Kopf. (...) Jede Sekunde des Abends ist einstudiert und geplant, und doch wirkt alles so spontan, so frisch, so unvergleichlich neu und gerade erst erfunden. (...) Das bedeutet Komik, Intelligenz und Kreativität.

Südwestpresse - Ohne erkennbare Mängel

Veröffentlicht am 03.02.2015

Haarsträubend und grandios! (...) Ihre große Stärke liegt unbestritten in den grandiosen, tiefgreifenden und irrsinnigen Dialogen. Staunend und vom Lachen erschöpft ergab sich das Publikum dem rasenden Dauerbeschuss und belohnte die Kabarettisten für ein Programm, das auch beim ganz genauen Hinsehen keinerlei Mängel aufwies.

Neue Westfälische - Sonst macht's ja keiner!

Veröffentlicht am 27.11.2014

Helge und das Udo setzen Maßstäbe. (...) Der Saal wird mit donnerndem Gelächter und tosendem Applaus gefüllt. (... ) Und auch als sie schon längst den Saal verlassen hatten, war das Lachen an den Tischen noch immer nicht verstummt.

Westfalen-Blatt - Sonst macht's ja keiner!

Veröffentlicht am 27.11.2014

Improvisationskomik trifft auf intelligente Sketche. (...) Fast jeder der originellen Reime brachte das Publikum zum Lachen. (...) Das Lachen verging den Zuschauern den ganzen Abend über nicht, besonders aufgrund der gelungenen und kreativen Wortspiele. Jeder neue Sketch brachte eine weitere Überraschung.

Badische Neueste Nachrichten - Ohne erkennbare Mängel

Veröffentlicht am 19.11.2014

Ihr Programm entlarvte sie als Wortakrobaten von ungeheurem Sprachwitz. Deren zungenbrecherisches Vokabular zog sich wie ein roter Faden durch den Abend und sorgte immer wieder für Lachsalven.

Reutlinger Generalanzeiger - Ohne erkennbare Mängel

Veröffentlicht am 19.11.2014

Die Komiker und Wortartisten haben das Publikum von der ersten Minute an vollkommen im Griff. Sie sind ein eingespieltes Team und beweisen absolute Spielfreude. (..) Im Programm mischt sich Sprachfinesse mit Situationskomik. Der volle Körpereinsatz ist für die beiden eine Selbstverständlichkeit. So benötigen sie auch kaum Requisiten und nur wenige Kostümierungen.

Südwestpresse - Ohne erkennbare Mängel

Veröffentlicht am 19.11.2014

Die Lachnerven der Zuschauer lagen von Beginn an blank. (...) Ungezügelter Slapstick-Irrsinn versteckt sich in Wortspielereien, die einfach Laune machen. (...) Ideenreich, dicht und intensiv ging es Schlag auf Schlag weiter. Bisweilen mussten Helge und das Udo kleine Pausen einlegen, damit das Publikum in Ruhe auslachen konnte.

Westfälische Nachrichten - Ohne erkennbare Mängel

Veröffentlicht am 19.11.2014

Das Duo ließ keinen Zweifel daran, dass es im Spiel mit Worten und Verdrehungen, mit Limericks und grotesker Mimik kaum Konkurrenz auf deutschen Kleinkunstbühnen fürchten muss.

Badische Zeitung - Ohne erkennbare Mängel

Veröffentlicht am 19.11.2014

Es ist die Mixtur aus Wortakrobatik und Nonsens, aus Situationskomik und Schauspieltalent, die hier so prima unterhält. (...) Dabei liefern die Sprachspiele das Hirnfutter, während der Inhalt kindsköpfig hinterher hüpft: (...) das ist zeitloser Schabernack in modernem Gewand. (...) Wer mal wieder richtig ablachen will und dabei auf Schenkelklopfer verzichten kann, der ist bei "Helge und das Udo" genau richtig.

Badische Zeitung - Ohne erkennbare Mängel

Veröffentlicht am 19.11.2014

Sketche, Songs und Stegreif-Szenen, die ihr auffällig gemischtes Publikum stellenweise Freudentränen lachen ließen. Dabei ist es vor allem ihre unverbrauchte Spielfreude, die den Funken zündet: Schlagfertig und mit staubtrockener Ironie agiert der eine, als quirliger Clown mit erstaunlichem Grimassen- und Dialektrepertoire der andere.

Acher- und Bühler Bote - Ohne erkennbare Mängel

Veröffentlicht am 19.11.2014

Heinz Erhardt würde staunen, und die Zuhörer jubeln und haben Lachtränen in den Augen. (...) Was immer möglich ist mit Sprache, Gestik und Mimik, Helge Thun und Udo Zepezauer haben es zur Perfektion gebracht.

Badisches Tagblatt - Ohne erkennbare Mängel

Veröffentlicht am 19.11.2014

Salopp formuliert: Die Jungens haben’s wirklich drauf! (...) Hervorheben muss man vor allem, und das ist bei Kabarettisten nicht selbstverständlich. Ihr außerordentliches schauspielerisches und musikalisches Talent. (...) Das ist Komik auf höchstem Niveau.

Badische Zeitung - Helge & das Udo - Best of

Veröffentlicht am 02.02.2011

... obwohl auf gänzlich anderem Terrain zu Hause, springt der Funke auch beim Auftritt von Helge und das Udo sofort über. Udo als saukomischer Tierimitator, der Burger-King-Rap der beiden und das perfekt nachgespielte Gespräch zwischen einem Deutschlandfunk-Moderatoren und einem Experten für russische Literatur über Hochkultur – diese drei völlig unterschiedlichen Nummern zeigen, wie intelligent Comedy sein kann.

Badische Zeitung - Bis einer heult!

Veröffentlicht am 28.01.2011

Mit Wortwitz, Sprache und Dialekten zu jonglieren, versteht das Duo überhaupt klasse. Der Große mit der ungerührten Miene und den trocken-ironischen Kommentaren und sein Kollege, der als Gesichtsakrobat, Grimassenwunder, Tier- und Fremdsprachen-Imitator die Lachquote steil nach oben treibt, rüsten sich dann zur Comedy-Version des Nibelungenepos im Zeitraffer – zum Schieflachen!

Kehler Zeitung - Der will nur spielen!

Veröffentlicht am 18.01.2011

Helge Thun und Udo Zepezauer absolvieren einen halsbrecherischen Ritt durch sämtliche Genres, nehmen ihre Rollenverteilung und sich selbst auf den Arm und das Publikum kommt aus dem Lachen nicht mehr heraus.

LKZ - Bis einer heult!

Veröffentlicht am 16.11.2010

Intelligente Comedy begeistert. Ein gelungener Mix, der für einen urkomischen Abend sorgte und sich wohltuend von den oft recht platten Witzeleien anderer Comedians abhob. Dass sie wesentlich mehr auf dem Kasten haben, als von einem Comedian gemeinhin erwartet wird, bewiesen Helge Thun und Udo Zepezauer auch mit dem Radio-Interview „Kultur nach Mitternacht“.

Badische Neueste Nachrichten - Bis einer heult!

Veröffentlicht am 15.11.2010

Wortakrobaten vom Feinsten. Helge und Udo meistern die unmöglichsten Situationen. Ein Zweimanntheater, das unnachahmlich besetzt war und Begeisterung ob der Meisterung der unmöglichsten Situationen hervorrief. Was da an Leistung dahintersteckt, merkt das Publikum trotz aller vorrangiger Situations-Comedy sehr schnell. Sie sind Wortakrobaten, aber auch als Schauspieler Koryphäen. Was sie obendrein von manchen anderen abhebt, dass sie nie ins rein Vulgäre abgleiten. Das Amüsement und Lachen der Zuschauer ist ihnen auch so sicher. Das geht weit über das hinaus, was man als reine Wortakrobatik einordnen kann.

HNA - Bis einer heult!

Veröffentlicht am 26.10.2010

Man muss kein Comedy-Fan sein, um an dem Programm von Helge und das Udo gefallen zu finden. Die Art und Weise, mit denen sie ihr Publikum ohne Umschweife erreichen, ist unverkennbar und verblüffend in ihrer Spontanität. Mit intelligentem Wortwitz, schauspielerischem Talent und einer deftigen Portion Selbstironie kitzeln die beiden am Nerv des Publikums und locken es dabei regelrecht aus der Reserve.

HAZ - Bis einer heult!

Veröffentlicht am 25.10.2010

So begeistert, dass es mit den Füßen auf den Boden stampft, ist das Publikum. Kein Blödsinn.

Mainzer Rheinzeitung - Bis einer heult!

Veröffentlicht am 19.09.2010

„Bis einer heult“ im Unterhaus: Köstliche Szenen und abgedrehte Ideen. „Das Udo“, nennt Helge seinen Kollegen, weil der in seiner Wandelbarkeit schon mal die Grenze des Menschlichen überschreitet. Er ist das zwerchfellerschütternde Epizentrum des Abends.

Badische Zeitung - Der will nur spielen!

Veröffentlicht am 08.08.2010

Zweieinhalb Stunden Zwerchfellattacke. Selten so gelacht. Helge und das Udo sorgen für Gags und Komik am laufenden Band. Der lange Kieler und der kleine Schwabe sind einfach unschlagbar komisch. Die zwei haben die Rollen perfekt verteilt. Da kocht die Stimmung. Das Publikum lacht Tränen.

Südkurier - Der will nur spielen!

Veröffentlicht am 07.08.2010

Gerade diese Spielfreude, die bei beiden nicht zu übersehen ist, ist es, was so erfrischend anders und unverbraucht beim Publikum rüberkommt.

Schwarzwälder Bote - Bis einer heult!

Veröffentlicht am 05.08.2010

Große Geschichten und feine Satire. Bildungsunterhaltung mit Zeitraffer-Funktion. Es reichen wenige Mittel völlig aus, um aus wohlgesetzten Lachen andauernde Brüller zu machen. Helge und das Udo beherrschen das Genre und sie nutzen die Möglichkeiten, die ein Duo an Rollenspektrum eröffnet, weidlich. Mit gutem Auge für das Wesentliche und bestem Spiel des Drumherum.

Esslinger Zeitung - Bis einer heult!

Veröffentlicht am 28.02.2010

Dem Comedian ist nichts heilig. Das ist nun einmal Pflicht im Genre. Helge und das Udo liefern dazu auch die Kür.

Pforzheimer Zeitung - Der will nur spielen!

Veröffentlicht am 20.10.2009

... wo das Doppel wieder Comedy und Improvisation derart gelungen miteinander mischt, dass es pure Freude ist, das Geschehen zu verfolgen. Es ist das ausgewogene Verhältnis von Comedy und Schauspiel, von Mimik, Gestik und Sprachwitz, das aus dem Abend ein humoriges Erlebnis macht, das nachwirkt.

Schwäbisches Tagblatt - Bis einer heult!

Veröffentlicht am 20.09.2008

Der helle Wahnsinn: Zwei Comedians locken einander aus der Reserve, "bis einer heult". Die Kombination aus Sprach- und Tierimprovisationen Zepezauers und Thuns kleinen charmanten Bösartigkeiten zündete von Beginn an: Lachsalven erschütterten das Waldhorn. Große Komödie auch die beiden verständnisvollen Didgeridoo-Spieler in einer beliebigen Fußgängerzone. Oder der an Loriot angelehnte Dialog zweier Kulturschaffenden im Radio. Großartig auch das abschließende Krippenspiel. Ein Hallelujah vom Band und zwei Zugaben. Vielen Dank.

General-Anzeiger (Bonn) - Unbekannt aus Funk und Fernsehen

Veröffentlicht am 31.05.2008

Der gut gekleidete Hansdampf-in-allen-Gassen setzte zum vielseitigen Mix aus Wortspielen, pechschwarzem Humor, Spott, Literatur, Zaubertricks und Musikparodie an.

Sein Slogan "Das hat kein literarisches Niveau!" zog sich wie ein roter Faden durch den Abend. Umso lieber verneigte er sich verbal vor seinen Idolen Robert Gernhardt und Heinz Erhardt. Thuns Pointen waren so gnadenlos zu Ende gedacht, dass man den Groschen im Publikum gelegentlich laut fallen hörte. War über den einen Gag noch nicht zu Ende gelacht, zündete er schon den nächsten.

Schwarzwälder Bote - Unbekannt aus Funk und Fernsehen

Veröffentlicht am 02.05.2008

Eigentlich ist die Beschreibung „zum Lachen bringt“ eine ungeheure Untertreibung. Die Leute lachen nicht, sie fallen fast vom Stuhl, sie biegen sich vor Lachen, ihnen laufen die Tränen die Backen herunter oder sie brüllen ihre Freude einfach heraus. Sie unterhalten sich köstlich und werden grandios unterhalten.

Der Kieler ist einer dieser blitzgescheiten Wortkünstler, die ihre verqueren Gedankengebäude nicht einstürzen lassen, sondern rhetorisch ausgefeilt mit dem Publikum teilen.

Die Poesie von Thun ist direkt und der Mann aus dem hohen Norden nimmt kein Blatt vor den Mund. Er holt jedoch nicht zum großen Rundumschlag aus, sondern setzt seine Spitzen wie die Musketiere mit dem Florett. Kleine, feine Frechheiten, die genauso stechen wie die Mücken, die er in seinen Filmchen souverän bekämpft.

Thun bietet furiose Comedy vom allerfeinsten mit einem sattem Unterhaltungswert.

Stuttgarter Zeitung - Bis einer heult!

Veröffentlicht am 15.04.2008

„Bis einer heult!“ heißt das neue Programm der beiden Multifunktionskomiker Helge Thun und Udo Zepezauer. Und tatsächlich hat das Publikum am Samstagabend in der vollbesetzten Stegwiesenhalle Tränen in den Augen gehabt – vor Lachen.

Ein Höhepunkt ist das Interview auf dem Kultursender zu nächtlicher Stunde: es geht um Anton Tschechow, bei dem die langen russischen Namen gerade wegen aller Bemühungen um sprachliche Authentizität für ein Ende im linguistischen Chaos sorgen – Evelyn Hamann lässt grüßen.

Von bemerkenswerter Professionalität zeugt die unglaubliche Wandlungsfähigkeit der Künstler. Wohl ist an diesem Abend auch Klamauk dabei, aber mit der Nachdruckkeule der Fernsehcomedians wird nicht zugehauen. Thun und Zepezauer pflegen eine feinere, subtilere Gangart im Spiel mit Worten, Phonetik und Syntax – und in den unvergleichlichen Reimen.

Südwestpresse - Unbekannt aus Funk und Fernsehen

Veröffentlicht am 19.03.2008

Wer nun Kabarett mit politischen Querschlägern, gelegentlichen Schenkelklopfern und dem einen und anderen Zaubertrick erwartet hatte, der wurde von dem smarten Exil-Kieler nicht enttäuscht. Was die besondere Kunst von Helge Thun ausmacht, das ist jedoch noch ganz was anderes: Seine Spielerei mit Sprache hebt alles in einen natürlichen Fluss, der oftmals noch viel weiter führt als die pure Pointe.

Das Reimen, Zaubern und Unterhalten ist sein Handwerkszeug. Und so reimt Thun keinesfalls um des Reimes willen, wohl aber zugunsten anspruchsvoller Unterhaltung. Seiner Bewunderung für Erich Kästner, Robert Gernhardt und auch Heinz Erhardt ist es geschuldet, dass er sich eben nicht mit jedem naheliegenden Reim begnügt.

Das sind dann die Pointen, über die man auch noch später nachdenken kann und sollte. Er hat es wieder geschafft. Ein ausverkaufter Lyrikabend, mit dem er mal wieder sämtliche Vorbehalte durcheinander geschüttelt und alle abgereimt hat.

Leutkirch - Der Schöne und das Biest

Veröffentlicht am 28.01.2008

Es gibt in der Kleinkunstszene immer wieder Entdeckungen, die mit ihrem eigen(willig)en Stil faszinieren. Seit dreizehn Jahren tingelt ein Duo mit Kultstatus und Erfolg durch die Lande, das kontrastreicher nicht sein könnte.

Besondere Markenzeichen sind ihre unglaubliche Spontanität und Zugewandtheit zum Publikum. So geschehen in der vollbesetzten Mensa, wo Helge Thun und Heiner Kondschak mit ihrem außergewöhnlichen Programm begeisterten.

Im Vordergrund standen dabei die herrlichen Wortgefechte und gegenseitigen Frozzeleien, ihr verblüffendes Spielen mit den Sprachen sowie die fantasievollen Gags und Übertreibungen.

Leonberger Kreiszeitung - Unbekannt aus Funk und Fernsehen

Veröffentlicht am 24.01.2008

Helge Thun begeistert das Publikum. Mit bemühter Haudrauf-Comedy im Fernsehprogramm hat das, was der gebürtige Kieler abliefert, nichts zu tun. Wortgewandt hat es das Multitalent auf die kleinen und großen Geistlosigkeiten unserer Zeit abgesehen. Esprit und Wortwitz sind seine Waffe.

Seinem Anspruch „literarisch anspruchsvollen Bildungsnonsense“ abzuliefern bleibt der 36 jährige treu. In diesem Daherreimen, im Spiel mit Worten, die er auf immer neue Sinnzusammenhänge – oder auch unsinnige Zusammenhänge – abklopft, ist Thun meisterlich.

Auch hierbei zeigt sich, dass er es bestens beherrscht – wie weiland Dieter Hildebrandt -, seine Botschaft im nur angedeuteten oder scheinbar nebensächlichen Satz unterzubringen. Gewissermaßen im Abgehen. Nach zweieinhalb Stunden, zwei Zugaben und reichlich Applaus ist ein ebenso unterhaltsamer wie geistvoller Abend zu Ende.

Stuttgarter Nachrichten - Unbekannt aus Funk und Fernsehen

Veröffentlicht am 15.10.2007

Endlich mal wieder einer, der weiß, was wahre Klasse ausmacht. Unter dem Qualitäts-Prädikat "Unbekannt aus Funk und Fernsehen" begeisterte Helge Thun das Publikum im Theaterhaus. Die heute bei Comedians so beliebte Keule braucht Thun bei seiner Solo-Comedy-Gala nicht, er benutzt beim Spiel mit den Worten viel lieber das Florett. Und da gelingen ihm so bemerkenswerte Kunstwerke wie ein Gedicht über das vermeintliche deutsche "Sommermärchen", dessen lyrischer Esprit durch klumpige Reim-Endungen wie Frings, Asamoah oder Owomoyela nicht beschädigt wird, sondern eher an Raffinesse gewinnt.

Die Themen für seine Gedichte und tagesaktuellen Plaudereien holt sich Helge Thun meist nicht von Seite 1, die analytischen Kommentare laben sich viel lieber an den versteckten Absurditäten des Alltags. Die hippe Poetry-Slam-Manie karikiert er mit einem köstlichen Slam-Duell Goethe vs. Schiller, verlegt ins Weimar von 1796, und auch in den Texten des Pur-Chefdichters Hartmut Engler entdeckt Thun erhabenen Tiefsinn. Da ist der Weg zu den Flippers nicht mehr weit. Der "erfolgreiche Studienabbrecher" Thun erweist sich in seinem Bemühen um "literarisch anspruchsvollen Bildungsnonsens" als würdiger Promotionskandidat im Fachbereich Comedy - inzwischen eher eine Seltenheit.

Stuttgarter Nachrichten - Die zersägte Jungsau

Veröffentlicht am 14.06.2007

"Magische Kettensägen, hellsehende Rasierapparate: An Skurrilität mangelt es der Show von Topas und Helge Thun zum Auftakt des Gastspielsommers im Friedrichsbau Varieté nicht. [...] Das Projekt ist geglückt."

Stuttgarter Zeitung - Die zersägte Jungsau

Veröffentlicht am 14.06.2007

"Das Wunderbare an dem Tischzauberer und dem Manipulator ist, dass sie auch Komödianten sind und die Zauberei nicht so richtig ernst nehmen. [...] Sind Thun und Topas eher Witzbolde als Zauberkünstler? Sie sind beides, das ist ja gerade das Schöne. Sie enthüllen sogar einen Zaubertrick. Nein, stimmt nicht, sie spielen einen Sketch Namens 'Enthüllung eines Zaubertricks'. Und sie zeigen gegen Ende dann doch noch, was sie können: absolut verblüffende Zauberei. Aber nie ohne Ironie. Ein Überzeugender Auftakt."

Schwäbisches Tagblatt - 5. Tübinger Zaubergala

Veröffentlicht am 14.02.2005

Udo Zepezauer („das Udo“), der Moderations-Partner von Helge Thun, zaubert gewiss auch. Er ist ein genialer Verwandlungskünstler und macht sich wahlweise zum Affen, zum Meerschweinchen, zur Stockente oder zur Sumpflandschaft. Er erklärt auf fließend Chinesisch, wie man einen Tresor zum Schweben bringt, und er gibt einen ganz lieben Teufel mit S-Fehler („Entsuldigung!“) ab. Helge Thun ist der bewährte Konterpart, ein klasse Conférencier, Könner an Karten und Kalauern. Traumsicher wechselt Thun seine Rollen zwischen fabelhaftem Großsprecher und treuherzigem Naiven. Und er beherrscht den schwierigen Trick, frech zu sein, ohne jemanden gemein zu verletzen. Da wird ein „Joachim“ im Publikum schnell mal zum „Säckel“ erklärt, doch am Ende findet sich mit einem Griff die „Joachim“-Karte im Spiel und der „Säckel“ lacht begeistert. Wenn das Publikum Thun jemals zu munter wird, dann ermahnt er es freundlich: „So, und jetzt werden die Münder wieder ganz doll müde.“

Waiblinger Zeitung - Die zersägte Jungsau

Veröffentlicht am 13.02.2005

Was haben eine Festplatte, eine rote Pappnase, eine Münze zu fünf Franken, ein Fäustling sowie ein Buch über englische Grammatik gemeinsam? – Zunächst nicht viel. Am Donnertag wurden jedoch all diese Mitbringsel der Zuschauer zu den Hauptgegenständen eines Zauberkunststückes, als die beiden Magier Topas und Helge Thun mit ihrem Programm „Die zersägte Jungsau“ im Waiblinger Kulturhaus Schwanen zu Gast waren.
„Was habt ihr uns denn alles mitgebracht“, fragt Helge ins Publikum und betrachtet prüfend die potentiellen Herausforderungen des Abends. Ein kleiner Junge hat eine Medaille vom Fußball dabei. Ein Handy oder gar 20 Euro sind ebenfalls noch im Angebot. Letztendlich entscheiden sich die beiden Magier jedoch für jene fünf Gegenstände und versprechen, nach der Pause ein nagelneues Kunststück mit all diesen Dingen zu präsentieren.
„Das Ziel dieser Programm-Idee ist es, neue Nummern auszutüfteln, auf die wir von alleine nicht kommen würden“, verrät Helge Thun nach der Show. Der bekennende Kartentrick-Fanatiker beherrscht das Improvisieren bereits aus dem Bereich des Theatersports. „Wir haben versucht die Improvisation mit der Magie zu kombinieren, und haben daraus eine Art „Magic Sports“ entwickelt.“
Aus den Gegenständen dieses Abends basteln Helge und Topas übrigens eine Nummer auf Schweizer-Deutsch – vorgetragen in „Schweizer-Englisch“. Auf mysteriöse Weise wandert die Fünf-Franken-Münze aus dem gut bewachten Fäustling in die rote Nase in Helges Gesicht. „Amazing!“ freut sich der Magier, der angeblich mit Hilfe eines kleinen Mikrochips in der Pappnase plötzlich fließend Englisch sprechen kann.

Stuttgarter Zeitung - Die zersägte Jungsau

Veröffentlicht am 12.02.2005

Helge Thun und Topas begeistern mit verblüffenden Tricks und witzigen Theatereinlagen das Publikum im Waiblinger Schwanen

WAIBLINGEN. [...] Topas und Helge Thun - da staunt man über ganz unscheinbar daherkommende Zaubertricks, über Spontantheater mit Karten, einer Angel, einem Handschuh und einer Festplatte. Kurz: einfach gute Unterhaltung.

Den Frack und die flatternden Tauben sucht man bei den beiden vergeblich, die sich schon seit Jahren in verschiedenen Bereichen der Zauberkunst professionell bewegen. Topas lässt zwar immer noch gelegentlich seine legendären Glöckchen erscheinen, hat sich aber auch zum zaubernden Comedy-Mann entwickelt. Zauberhaft, wie er den Gottschalk nachmacht. Und Helge Thun, der Große aus dem Norden, der schon fast überzeugend schwäbelt, kann trotz Comedy von seinen geliebten Karten nicht lassen. Die "zersägte Jungsau" haben die beiden übrigens vor wenigen Wochen bei der Deutschen Meisterschaft der Zauberkünstler in Sindelfingen klein gemacht - und damit 1000 kritische Kollegen begeistert. Im Schwanen waren es nur knapp 200 ganz normale Waiblinger - aber auch die hatten mächtig Spaß.

[...] Das Publikum kriegt sich nicht mehr ein. Vor Lachen und Staunen. Tricks? Abgesprochen? Wurscht. Hauptsache, es macht Spaß.

Auch die zwei auf der Bühne amüsieren sich köstlich. Das merkt man spätestens bei ihrem Improvisationstheater verschiedener Sparten mit Mental- und Kartenmagie. Da werden zuvor markierte Karten zu Hamletversen aus einem Kartenspiel gezogen. Oder dasselbe zu einem Stück, in dem der eine den Hahn und der andere die Sau spielt. Und dann der Höhepunkt: Erotikthriller mit Kartenspiel. Und rotem Licht. Aber garantiert jugendfrei. So sind der Helge und der Topas.

Schwäbisches Tagblatt - Der Abreimer

Veröffentlicht am 29.01.2005

Ein Mann, ein Mikro und ein ganzer Abend voller Gedichte: Reicht das? Ist das lustig? Ist das Comedy-tauglich? Diese Frage stellten sich wohl alle, die am Mittwoch zur Premiere von Helge Thuns neuer Show "Der Abreimer" ins LTT kamen. Die Antwort gleich vorweg: Es ist.
Thuns Gedichte haben Comedy-Format und sind, sofern der Meister selbst sie vorträgt, absolut bühnentauglich. Der gelernte Zauberer ist ein Profi, der sein Publikum kennt, das Timing perfekt beherrscht und, was seinen Gedichten ausgesprochen gut bekommt, locker zwischen den Ebenen springen kann. [...] So stieg schon bald der Lachpegel im Saal und bildeten sich stabile Kicher-Nester. Seine Themen findet der gebürtige Kieler, ohne allzu lange danach suchen zu müssen: In der belebten Natur (Wattwürmer, Frösche, George Bush) oder der unbelebten (Tiefkühltruhe, Dampfkochtopf, Goethe). Thun ist ein Wortspieler, der seltsame Begriffe sammelt, um daraus schillernde Satzgebilde zu zimmern. [...]
Die Balladen mit Partnerin Carolin Schattenkirchner (an der Zither) sind handwerklich gut gelungen [...] Wunderbar allerdings die Rap-Parodien, die Schattenkirchner am Bass sparsam, aber originell begleitete. Zum Schluss zeigte Thun mit seinem flott geschriebenen Liebesgedicht für "Romy", die BWL-Studentin aus der ersten Reihe, noch einmal, was er am besten kann: Auf die Schnelle gut gereimten Nonsens produzieren. [...]

Südkurier - Der Abreimer

Veröffentlicht am 25.01.2005

Helge Thun im Theater Atrium mit seiner umwerfend komischen Show "Der Abreimer"

Was dabei herauskommt, wenn Intellekt und Bildung zum Blödeln eingeschaltet werden, sind rasch aufeinander folgende pfiffige Kalauer und geniale sprachliche Verrücktheiten. [...] Sein Ruf eilt ihm voraus, und so fällt es ihm als routinierter Entertainer am Freitagabend im voll besetzten Atrium auch nicht schwer, das Publikum im Handumdrehen für sich zu gewinnen. Von Anfang bis Ende schieflachen konnten sich die Besucher in seiner kurzweiligen und energiegeladenen Show "Der Abreimer"
Es gibt fast nichts, was er nicht mit Biss und Ironie durch den Kakao zieht. Seine gepflegte Ausdrucksweise macht alles nur noch komischer. [...]
Auch dem Publikum bleibt fast die Spucke weg über Helges wunderlichen Gedankengängen und sprachlich faszinierenden Kuriositäten. Helge nimmt kein Blatt vor den Mund, weder beim Betrachten des Sternbildes der "Hämorrhoiden" noch bei zotiger Erotik. Da darf Helge dann ruhig auch mal was beim Namen nennen. Auch vor Reimen großer Dichter wie Goethe und Schiller macht Helge nicht halt. [...] In markanter Mimik und theatralischen Verrenkungen wird der Inhalt seiner Gedichte lebendig. Etwas "echauffieren" muss er sich beim Vortrag des verballhornten Erlkönigs, während sein Publikum Tränen lacht. Kein Halten gibt es bei der schwäbischen Variante. [...]
Und immer wenn Carolin Schattenkirchner, die ihn sinnigerweise auf einer Zither und einem Kontrabass untermalt, mit dem Glöckchen klingelt, ist es Zeit für ein spontanes Froschgedicht. [...]
Angesteckt vom Reimfieber begeistert sich das Publikum mehr und mehr. Nach der zweiten Zugabe - ein improvisierter Freestyle auf zugerufene Stichworte - macht Helge Schluss. Belebt wie nach einer Frischzellenkur machen sich die Besucher reimenden Schrittes auf den Nachhauseweg.

Schwäbische Zeitung - Der Abreimer

Veröffentlicht am 24.01.2005

Ein lyrischer Bürgerking reimt ab

FRIEDRICHSHAFEN - [...] Als Zauberer und Kabarettist kennen viele Helge Thun bereits. Nun reimt der sympathische Kieler also auch noch auf der Bühne; "Der Abreimer" ist quasi das Programm zum Buch, das er vor kurzem herausgebracht hat. Und als solcher bewies er, dass Lyrik ganz wunderbar in ein witziges Comedy-Programm hineinpasst. [...]
Wenn Helge Thun auf der Bühne seine Mehrzeiler dichtet, dann fühlt man sich stark an Heinz Erhardt erinnert. Tatsächlich hat Thun eine Fortsetzung der "Made" geschrieben mit dem logischen Titel "Die Made II" und aus Erhardts Ritter Kunkel oder Fips wird bei ihm die tragische Ballade vom Ritter Roggenbrot mit dem Fräulein Weizenbrötchen.
"Runninggag" des Abends sind die vom Publikum begeistert beklatschten
Frosch-Mehrzeiler, die mit dem Glöckchen eingeläutet werden. [...]

Begleitet wird Helge Thun von Carolin Schattenkirchner. Zitherstücke, wie "Der dritte Mann" unterstreichen das Schräge und Witzige der Lyrik ebenso ausgezeichnet wie Schattenkirchners Hintergrundmusik am Kontrabass. "Ich bin der Bürgerking und Du bist meine Queen", spielt und rappt das Duo zusammen. Viel zu schnell geht das intelligente Programm zu Ende. Wie kann der Mann sich so viele Verse merken?, ist dann auch die viel diskutierte Frage danach und angesteckt hat der Abreimer auch noch einige, die fröhlich ihren ersten Mehrzeiler dichten.

Schwäbisches Tagblatt - Interview zum Buch

Veröffentlicht am 27.11.2004

TÜBINGEN. Er sieht unverschämt gut aus, kann die besten Kartentricks der Welt und hatte sogar schon seine eigene TV-Sendung. Jetzt hat der Tübinger Comedy-Zauberer Helge Thun gemeinsam mit Carolin Schattenkirchner auch noch ein Buch gemacht. Mit Gedichten.

Herr Thun, als Schauspieler und Comedy-Zauberer haben Sie fast alles erreicht. Warum müssen Sie jetzt auch noch dichten?

Angefangen hat es damit, dass Carolin das Wort Tiefkühltruhe nicht aussprechen konnte. Daraufhin habe ich für sie ein Tiefkühltruhengedicht geschrieben. Das kam ganz gut an. Danach habe ich auch in meine Shows Gedichte eingeschleust, und stellte fest: Die Leute horchten auf.

Ist Dichten schwerer als Zaubern?

Ich finde es im Vergleich zur Zauberei vor allem deswegen leichter, weil ich nicht so viel Gepäck mitschleppen muss. Mit nichts auf die Bühne, genau wie bei der Stand-up-Comedy. Das gefällt mir.

Gibt es auch Ähnlichkeiten zum Zaubern?

Ein gutes Gedicht baut sich für mich wie ein Kunststück auf. Wenn einen dann am Ende die Pointe überraschend und unerwartet trifft, dann ist das wie ein guter Effekt beim Zaubern.

Auffallend viele Ihrer Gedichte behandeln Haushaltsgeräte. Spülmaschinen, Tiefkühltruhen, Orangenpressen. Verbergen sich dahinter typisch männliche Ängste?

Das waren einfach Dinge, über die ich quasi nichts wusste. Da gab es noch Spielraum für Phantasie. Die Küche, das unbekannte Wesen.

Ein gewisses Interesse an den unteren Gegenden des menschlichen Körpers haben Sie offenbar auch. Es gibt einen Zyklus über Hämorrhoiden. Und selbst das Thema Sexualität wird angedichtet.

Grundsätzlich ist mir da nichts menschliches fremd. Das Problem ist nur, diese Themen über die Gürtellinie zu heben, dann finden es auf einmal alle wieder lustig. Manchmal muss man da schon sehr hoch heben. Bei den Hämorrhoiden z.B. geht es eigentlich um das gleichnamige Sternbild.

Immerhin greifen Sie auch viele edle Themen auf, die schon von großen Kollegen bedichtet wurden.

Goethes Erlkönig, Schillers Glocke, oder die Ilias von Homer eignen sich einfach hervorragend für Parodien. Dieser pathetische Ton vor allem bei Schiller! Es ist kein Wunder, dass die Glocke zum meistparodierten deutschsprachigen Gedicht aufstieg.

Lesen Sie ab und zu auch selbst ein gutes deutsches Gedicht?

Lyrik hat mich offen gestanden früher nie besonders interessiert. In letzter Zeit allerdings ändert sich das. Kästner zum Beispiel finde ich großartig. Und selbst Schiller hat was.

Kommt Lyrik am Ende wieder in Mode?

Die war ja nie ganz weg. Denken Sie nur an die vielen Geburtstagsgedichte oder die gereimten Leserbriefe im TAGBLATT. Heute gibt es aber auch ein ganz neues Interesse, z.B. beim Rap oder auch bei den Poetry Slams. Das sind z.T. Riesenveranstaltungen, da kommen 17jährige Mädchen und tragen sehr ernsthaft ihre Liebesgedichte vor.

Sie selbst dichten sogar per SMS.

Richtig. Im Urlaub habe ich mit einem Freund täglich ein paar SMS-Gedichte ausgetauscht. Ging gut. So ein Gedicht darf natürlich nicht länger als 160 Buchstaben werden. Seitdem neige ich zum Vierzeiler.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Ihrer Lebensgefährtin?

Mir haben ihre Illustrationen schon immer gut gefallen. Ein Stil zwischen Comic und Kubismus, zwischen lustig und streng. Genau wie die Gedichte: außen Ernsthaft und innen Blödsinn. Außerdem sind wir verheiratet, da bleibt es in der Familie.

Stuttgarter Zeitung - Der will nur spielen!

Veröffentlicht am 16.11.2004

Komisches in der Rosenau

Die Rosenau hält dagegen: Während das Theaterhaus [...] in den letzten Wochen ein regelrechtes Comedy-Feuerwerk abgebrannt hat, glänzte man in der Rotebühlstraße über das vergangene Wochenende mit zwei Stuttgarter Premieren. Am Freitag Otto Kuhnle & Frau Naaßner und am Sonntagabend waren Helge und das Udo mit ihrem neuen Programm "Der will nur spielen" aus Tübingen angereist.

Das zufällige Gemeinsame an beiden Aufführungen: Beethovens Motiv aus seiner Neunten spielte eine Nebenrolle. Kein Zufall hingegen: es wurde aus vollem Halse gelacht. [...]

Das [Zotenreißen] war noch nie das Niveau von Helge Thun und Udo Zepezauer. Thun, der diesmal völlig auf seine Zaubereien verzichtet, liefert dem vielseitigen Schauspieler Zepezauer feinsinnig ausgeklügelte Vorlagen, die dieser augenblicklich in komische Darstellungen umsetzt. Wie ein roter Faden ziehen sich kreuz und quer gedichtete Fassungen des Erlkönigs von Theodor Storm (!) durch das Programm. Ein Großteil des Witzes dieser beiden speist sich aus dem Gegensätzlichen. Einen buddhistischen Mönch, Sinnbild der Ruhe, gibt Zepezauer zappelig und hektisch. Wasserflöhe unterm Weihnachtsbaum, dazu noch in Zulu-Sprache kommentiert - das sieht und hört man auch nicht alle Tage. Aber da sind wir schon mitten in der zweiten Hälfte des Abends, wenn die beiden zum allseits beliebten Improvisationstheater übergegangen sind, mit dem sie in Tübingen innerhalb der Gruppe "Theatersport" regelmäßig den Saal füllen. Das ist ihnen in der Rosenau auf Anhieb gelungen.

NWZ - Der will nur spielen!

Veröffentlicht am 13.11.2004

Sie gehören zusammen wie der Herr und sein Hund: Helge Thun und das Udo. Der Kieler mit Schnellfeuer-Mundwerk und der Schwabe mit erfrischender Mimik. "Der will nur spielen", behaupten sie. In der Süßener Zehntscheuer bewiesen sie, dass dies für beide zutrifft. [...]
In der Ruhe liegt die Kraft. Der wuselige Zen-Bhuddist Lama Bhrasi jedenfalls ist davon überzeugt und lässt mit seiner hyperaktiven Show das Publikum nicht aus dem Lachen und seinen Gesprächspartner nicht zu Wort kommen. Da ist alles in Buddha! [...] Der eine überzeugt mit unendlich wandlungsfähiger Gesichtsakrobatik der andere mit spritzig intelligenter Zungengymnastik. [...] Was total überzeugt ist die Freude am Spiel. Die ist unverbraucht - auch noch nach mehr als zwölf Jahren gemeinsamen Bühnenlebens. [...]

Gäubote - Der Schöne und das Biest 3

Veröffentlicht am 12.11.2004

[...] "Ein Hauch von Las Vegas" ist die Show der drei Künstler überschrieben. Geboten wird dem begeisterten Publikum [...] ein fulminanter Mix aus Komik, Gesang, Schauspielerei und Magie. Dabei wirkt jeder der unzähligen Scherze, sind sie auch noch so durchdacht, eher wie zufällig und improvisiert. Als würden drei Freunde Klamauk machen, einfach ausprobieren, was geht - wie oder auch wie leicht das Publikum zum Lachen und Staunen zu bringen ist. Und denkt man gerade, der Zaubertrick sei misslungen, alles war nur ein weiterer Witz, dann, genau dann bringt Helge Thun seine Zuschauer zum Staunen. Denn letztendlich kann er es doch: mit verblüffenden Tricks Illusionen erschaffen [...].

Reutlinger Generalanzeiger - Der will nur spielen!

Veröffentlicht am 11.11.2004

Zwerchfell erschütternde Premiere im LTT.

TÜBINGEN. Die gesamte Sitcom-Palette in der Glotze können Sie vergessen. Um Welten besser ist das Programm: "Helge & das Udo - Teil 2" [...].
In der LTT-Werkstatt hielten sich die Premierengäste wie zu guten alten Zeiten den Bauch vor Lachen. Dazu braucht dieses Duo Infernal nicht viel. Zwei Stühle, Fischerhemden, Quetschkommode und ein paar blinkende Teufelshörnchen zum Umschnallen, das dürfte es schon gewesen sein.

Die Uneinigkeit der beiden ist für ihre Stammgäste ebenso Kult wie Zepezauers Talent zur Selbstaufgabe. Als hechelnder Hund lebte er minutenlang nur für jenen Gummiknochen, den Thun als Gestikulierhilfe beim Erlkönig-Gedichtvortrag brauchte.

Nahtlos ging's weiter zum nächsten Kultkonflikt: der nord-süd-kulturkämpferischen Suche nach der wahren Erlkönig-Urfassung. Dafür boten der Holsteiner Jung Thun und Schwabe Udo vom Schimmelreiter über Fischers Fru bis zur alemannischen Fasnet alles auf. Und wussten Sie schon, dass Goethe Schwabe war? Er kam aus Frankfurt, ist also Hesse, und Hesse kam aus Calw: Na also!

Eine Mittfünfzigerin in der ersten Reihe lachte auch zwischen den Szenen Tränen. Viel Zeit zum Luftholen blieb wahrlich nicht. Schlag auf Schlag kamen das Duell der Laubpustemaschinen, die immens skurrile Headbanging-Nummer mit über den Kopf gestülpten 1-Meter-Durchmesser-Luftballons und der (schon mal durchs frühere Programm gegeisterte) Auftritt des sechsjährigen Physik-Nobelpreisträgers Dennis. Die Dame lachte immer weiter, bis es den Comedians selbst unheimlich wurde: »Jetzt setz ich Sie aber auseinander!« [...]

Schwäbisches Tagblatt - Der will nur spielen!

Veröffentlicht am 11.11.2004

[...] Ob als nervöser Bhuddist, sechsjähriger Physiknobelpreisträger oder als Fürst der Finsternis himself - Udo will nur spielen, singen, Sprücheklopfen. Und Hamlet darstellen. Das darf er dann auch und schlüpft gleich in alle Rollen des Shakespeare-Dramas, während Helge den Zuschauern die Schlüsselszenen der Tragödie in Windeseile nacherzählt. [...] Etwas irritierend ist allerdings der Teil des Programms, bei dem die beiden zu Hardrock-Musik mit Laubsaugern auf die Bühne kommen, zwei riesige Luftballons damit aufblasen [...] und dann damit Head-Banging betreiben. Ob das avantgardistisches Theater ist? Oder experimentelles? Oder einfach nur Blödsinn? Man weiß es nicht. Was man mit Sicherheit weiß: Den Leuten hat das Programm gefallen. Einer Frau sogar so sehr, dass sie ihre Kicheranfälle gar nicht mehr unter Kontrolle hatte [...]

Südwestpresse - Helge und das Udo 1

Veröffentlicht am 06.10.2004

Der "Helge und das Udo" landeten im Horber Kloster - und das Publikum schüttelte sich vor Lachen

[...] Der zweite Teil des Programms war Improvisation. Das Publikum durfte das Thema vorgeben, [...] und die zwei spielten dann dazu stante pede [...]: Einfach unbeschreiblich. Für so etwas gibt es keine Worte, man muss es erleben. Das Publikum wäre vor Begeisterung beinahe geplatzt. Demnächst ist im Tübinger LTT Premiere von "Helge und das Udo Teil 2" [...]

Neue Ruhr Zeitung - Varieté Moderation

Veröffentlicht am 04.09.2004

GOP-Varieté startet durch / Mit einer klassischen Show und einem schlagfertigen Conférenciere geht es in die neue Spielzeit

[...] Und gleich zu Beginn der neuen Spielzeit ist mit dem Conférenciere Helge Thun ein Glücksgriff gelungen. Mit Schlagfertigkeit und Charme führt er durch das Programm „Durchstarter“. Heinz Erhardt ist das große Vorbild des Norddeutschen. In eigenen Reimen versprüht der 33-jährige soviel Wortwitz, dass der große Komödiant seine helle Freude gehabt hätte. Doch Helge Thun ist mehr als nur ein Ansager. Er zaubert, witzelt und kann auch noch fast singen. Kurzum: ein Profi und Multitalent. [...]

WAZ - Varieté Moderation

Veröffentlicht am 04.09.2004

Sie sind jünger als ich, haben mehr Muskeln und sehen auch noch besser aus als ich ... Ich hasse sie“, verriet Helge Thun dem Publikum im Vertrauen, als er, nach fast zwei Stunden Durchstarter-Premiere, die „Hauptattraktion“ des Abends ankündigte: die Peres Brothers. Aber eins nach dem anderen.
Ein ausgezeichnet aufgelegter Helge Thun öffnete an diesem Abend siebenmal den Vorhang hinter sich, um die Nummern des „Durchstarter-Programms“ zu präsentieren. Er selbst unterhielt dabei die Zuschauer mit Zaubertricks, Comedy und der ihm eigenen Wortakrobatik. Denn wenn es auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung für das Sprechen gäbe, so stünde Thun in Flensburg ganz oben auf der Liste der meistgesuchten Raser. [...]

Hannoversche Allgemeine Zeitung - Biest im Varieté

Veröffentlicht am 10.04.2004

Die beiden schenken sich nichts: keine Pointe, keinen Witz, nichts. Selbstverständlich immer auf Kosten des anderen. Dabei ist der eine so hygenisch-smart wie ein Deoroller, der andere so verwuschelt wie ein Wischmob nach dem letzten Einsatz, der ungefähr 1968 gewesen sein muss. Als "Der Schöne und das Biest" führen die Föhnwelle Helge Thun und Hippie Heiner Kondschak durch den GOP April. Sie könnten den Abend auch allein bestreiten - langweilig würde das jedenfalls nie.

Neue Presse - Biest im Varieté

Veröffentlicht am 10.04.2004

Hannover. Im GOP tobt der Generationenkampf: Babyface gegen Fast-Rentner, ein aufmüpfiger Wilder gegen einen abgeklärten väterlichen Freund, ein Milchbubi gegen die Weisheit des Endvierzigers. Helge Thun und Heiner Kondschak liefern sich im April Programm des Varietés pointenreiche Schlachten unter dem Motto "Der Schöne und das Biest".
Ein Pärchen so gegensätzlich, wie man es sich nur vorstellen kann: Thun - gelackter Nadelstreifen-Look, Kondschak - eine steile Karriere als Penner wäre ihm sicher. Sie necken sich, sie streiten sich - und das Publikum ist stets der lachende Dritte bei den verbalen Scharmützeln, die sich der alte Mann und das Muttersöhnchen auf der Bühne liefern.
Die beiden Scherzrivalen könnten mühelos mit ihrem Generationen-Hickhack das Programm füllen. [...] Aber wenigstens verbindet Helge mit dem großen Heiner eine Angst: "Tod durch Scherzversagen". Bis 2. Mai ist diese Sorge völlig unbegründet ...

Fränkische Landeszeitung - Schlawiner und Abreimer Spezial

Veröffentlicht am 23.03.2004

Ebenso flinke Hände wie flotter Geist - [...] Wenn Helge Thun sich selbst auf die Schulter klopft, wenn er sich als den gut aussehenden Künstler anspricht, der selbstredend höchste Erwartungen erfüllt, schwingt heitere Ironie mit. [...] Mit diesem Charme und Witz [...] hat der Schelm mit dem spritzigen Geist und den flinken Händen leichtes Spiel zu begeistern. Es ist nie gleich, wenn verschiedene Zauberer das gleiche tun - und schon gar nicht bei Helge Thun: [...] ein randvoller Becher Staunen, aufgeschäumt mit dem Spaßquirlturbo. [...] Was ist dagegen schon eine langweilig schwebende oder eine zersägte Jungfrau!
Natürlich könnte Thun auch das. Ebenso, wie 600 Zeilen schwergewichtiger Schiller-Literatur auf einen Achtzeiler der "Taucher-Glocke" zu verdichten. [...] Zauberei mit Worten. Wie auf das "Handwerk" versteht sich der schlaksige Spaßvogel auf's Mundwerk, führt das Publikum auf neues Terrain der Zauberei, jettet im blitzschnellen Gedankenspiel von der Domina bis zum Wattwurm oder Schnellkochtopf, wechselt Dialekte, Versformen und Themen so flott, wie zuvor scheinbar unendlich viele Würfel in einem kleinen Holzkästchen entstanden. Der Eulenspiegel unter den Magiern beschränkt sich dabei nicht auf den Schnellen Lacheffekt, philosophiert auch gerne, geistesverwandt mit Wortspieler Heinz Erhardt. [...]

Schwäbisches Tagblatt - Die zersägte Jungsau

Veröffentlicht am 13.03.2004

[...] Der Stuttgarter Topas alias Thomas Fröschle steht besonders auf Laubsäge-Arbeiten, sekundenschnell rasiert er einen Baumstamm zauberhaft zu Kunst-Skulpturen. Während Thun die Farbe von Gummibärchen im Mund der Zuschauerkandidaten beim Küssen am Geschmack erkennt [...]. Von Ekel keine Spur, das Programm der beiden Comedy-Zauberer ist eine Mischung aus bestem Impro-Theatersport und parapsychologischer Veräppelung. [...]

Schwäbisches Tagblatt - 4. Tübinger Zaubergala

Veröffentlicht am 09.02.2004

"Helge Thun und Heiner Kondschak, die ja zu den ganz großen Charakterdarstellern Tübingens gehören [...], ließen die Umbaupausen mit ihren kürzestweiligen Talk-Shows verschwinden. [...] Thun und Kondschak sind die beste Klammer, die sich so ein Zauberabend wünschen kann."

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